Montag, August 31, 2009

Blogday - Blogs verknüpfen

Auf Hannes Offenbachers Blog (http://www.bessergehtsimmer.at/2009/08/blogday-2009-wiederbelebung-der-linktradition/) habe ich das hier gefunden

Blog Day 2009

... die Wiederbelebung der schönen Tradition, Blogs miteinander zu verlinken und so aufeinander aufmerksam zu machen.
Da mache ich doch gleich mit und gebe meine Favoriten:
  1. Andrea Hammer, der (die) Projektlotse
    http://projektlotse.blogspot.com/
    berichtet (auf englisch) aus der Welt des Projetkmanagement. Immer informativ und inspirierend.
  2. Martina Blochs Akquise-Blog: http://www.akquiseblog.de/index
    erzählt Anekdoten, gibt Tipps und reflektiert rund um das Thema Akquise. Für Selbständige und kleine Unternehmen sehr informativ.
  3. Noch einer für Unternehmer: Der Unternehmenskick
    http://www.unternehmenskick.de/0/
    Erfolgs-Know-How für Selbstständige, Freiberufler und Kleinbetriebe - immer lesenswert. Sher abwechslungsreich.
  4. Für Projektmanagement-Fans: der PM-Blog von Stefan Hagen: http://pm-blog.com/

    viel Interessantes, Hintergründiges und Wissenswertes über Projetkmanagement, Komplexitätsmanagement und Change Management.
  5. Für alle, die noch gerne mit der Hand und in Notizbücher schreiben:
    der Notizbuchblog von Christian Mähler. http://www.notizbuchblog.de/
    Er schreibt:
    "Als Notizbuchfanatiker stolpere ich immer wieder über interessante Dinge rund um das Thema Notizbuch. Bisher sammelte ich diese Fundstücke in meinem Notizbuch (digital versteht sich), möchte nun aber in diesem Blog weitermachen, weil ich kein deutschsprachigen Fanblog zum Thema Notizbücher gefunden habe und weil ich glaube, dass es noch andere interessieren könnte, was ich zum Thema Notizbücher finde."

liebe Blogger Kollegen & innen. Ihr seid dran. Ich freue mich über neue Empfehlungen und einen Backlink zu meinen Artikel.
PS: Besonders freuen würde ich mich über eine Empfehlung von Blogs zu den Themen Storytelling, Projektmanagement und Wissensmanagement. Herzliche Grüße

..... Du hast ja nicht gefragt

.... ist die klassische Antwort auf die Frage:

"Warum hast Du das denn nichts gesagt?"



Mit Blick auf ein Werkzeug, das Unternehmen immer wieder gerne einsetzen - die Mitarbeiterbefragung- bekommt dieses Szenario eine Bedeutung, die Auswirkung auf ein ganzes Unternehmen und seinen Erfolg haben kann.


Kritisch hinterfragt der HBM in seinem Blog die Mitarbeiterbefragung:


http://www.harvardbusinessmanager.de/meinungen/blogs/a-644242.html#ref=rss

Ein guter Ansatz, wie ich meine. Denn ohnehin erfährt man die interessanten Dinge, wenn man *nicht* danach fragt, sondern Situationen schafft, in denen die Mitarbeiter von sich aus erzählen.

Donnerstag, August 27, 2009

Gesprächsstoff – Welcher Typ sind Sie?


Der Mensch ist ja ein erzählendes Wesen. Von den meisten Erzählformen ist die Mundpropaganda wahrscheinlich am meisten unterschätzt. Schließlich ist das ja zunächst nichts "offizielles". Man hat da nur so nebenbei was zu erzählen .... Doch wenn es unterhaltsam ist, merken es sich die Zuhörer.


Auch im Geschäftsleben spielt das eine Rolle. Die Karrierebibel hat das Phänomen vor kurzem ausfühlich beschrieben:


"Mundpropaganda ist vielleicht die mächtigste Kommunikationsform in der Geschäftswelt. Was man sich über uns erzählt, prägt unseren guten – oder schlechten – Ruf: Kann man dem vertrauen? Ist er kompetent, hilfsbereit, ein netter Kerl? Werde ich von ihm profitieren? Oder wird er mir schaden? Im Englischen heißt solches Gerede kurz Buzz und hat zwei Funktionen: Es transportiert Informationen (Hast du schon gehört …?) und bewertet diese (Das ist großartig!). Damit hilft es, sich in einer immer komplexeren Informationswelt, sich mit relativ geringem Aufwand schnell zurechtzufinden und bessere Entscheidungen zu treffen – über Produkte oder Menschen. Solches Gerede hört sich oft hohl an, dahinter aber stecken enormes Potenzial und große Gefahren. "



Montag, August 24, 2009

Die Bank der Erinnerungen

Hier habe ich ein Storytelling-Projekt gefunden, das sich sehr spannend anhört:
http://www.memoro.org/de-de/home.php


Es geht um Erinnerungen und Erfahrungen:
Das Memoro Projekt ist ein Non-Profit-Projekt, welches sich der Sammlung, teils selbst produzierter, teils der von den Teilnehmern produzierten Videoclips ihrer Lebenserfahrungen und Erzählungen von Menschen widmet.

Viele von uns erinnern sich sicherlich mit Vergnügen an ihre Kindertage, auf den Knien des Großvaters sitzend, tief versunken in den Geschichten, die uns erzählt wurden und aufmerksam lauschend, um kein einziges Wort zu verpassen. Die Geschichten werden im Laufe der Zeit als Erfahrungen des echten Lebens begriffen und so erinnert man sich gerne daran.
Diese Geschichten wurden erzählt, um Erfahrungen weiterzugeben, die einem das Leben gelehrt hat. Wodurch sie zum Beispiel für die jüngeren Generationen werden und um die Bräuche und die Werte einer anderen Epoche anhand von persönlichen Lebenserinnerungen weiterzuleiten.
Für viele von uns ist die Bedeutung dieser Erfahrungen erst im Laufe des Erwachsenwerdens klar geworden, als man angefangen hat, den echten Wert zu verstehen. Erst dann kommt es vor, dass man sich auf die Suche nach den Erfahrungen macht, die "unsere Alten" uns zu erzählen haben, bevor sie nicht mehr auf dieser Welt sind. Wenn man sich auf die Suche macht und das Glück hat, zwischen den tausenden täglichen Verpflichtungen, die Zeit zu finden, um sich hinzusetzen und zuzuhören, dann entdeckt man eine faszinierende Welt.

(quelle: www.memoro.org)

Sonntag, August 23, 2009

Das Duftgespenst - eine Sonntagsgeschichte zum Anhören

Heute ist Sonntag - ein Tag für Experimente. Statt Geschichten rund ums Projektmanagement, Erfahrungen aus Projekten oder Wissenwertes aus der Welt des Storytelling gibt es heute einfach mal was zum Anhören. Die Geschichte ist aus dem Fundus der Geschichtenerzählerin - gerne eingesetzt in Seminaren und Workshops, um meine Teilnehmer mal auf andere Gedanken zu bringen. Viel Vergnügen damit.
(Anmerkung: leider klappt das Gadget derzeit nur auf Firefox & Safari :-((( )












Samstag, August 22, 2009

Was bewirken Geschichten in Unternehmen?

Erzählen ist immer mehr als nur Informationsaustausch. Gerade wenn Mitarbeiter von Erfahrungen berichten, geht es nie nur um die reinen Fakten. Wer etwas zu sagen hat – also erzählt – gibt immer auch seine subjektive Einschätzung der Fakten weiter. Was er weitererzählt, wird auch immer von seinem Umfeld im Unternehmen beeinflusst. Wird offen mit Informationen umgegangen, wird der Mitarbeiter dementsprechend handeln. Haben Mitarbeiter den Eindruck, dies sei nicht der Fall, überlegt sich jeder Mitarbeiter vorher ganz genau, welche Informationen weitergegeben werden und welche nicht.

Auf die Geschichtenkultur im Unternehmen – und die gibt es immer – hat das ganz entscheidenden Einfluss. Je verschlossener der Umgang mit Informationen ist, umso mehr findet der Austausch im „Untergrund“ statt: an den Kopierern, in der Kaffeeküche und an den Flurecken. Dort wird immer und in jedem Fall erzählt. Bedenklich wird es nur, wenn wichtige Informationen nur noch dort zu finden sind.
Die Geschichtenkultur zu ist ein sensibeler Gradmesser, wenn es darum geht Störungen zu erkennen. Je freizügiger der Umgang mit Wissen und Information, desto höher ist der Innovationsgrad und die Effizienz im Unternehmen. Eine offene Geschichtenkultur im Unternehmen stützt damit das Arbeitsklima entscheidend. Und um es auf den Punkt zu bringen: "Keiner ist so schlau wie wir alle zusammen."

Mittwoch, August 19, 2009

Über die Kraft von Geschichten


Ich stelle gerne mal in Seminaren, Workshops und Vorträgen die Frage „Was ist Ihr Traum?“ Oft auch in Abwandlungen wie „Wenn Sie sich um nichts sorgen müssten, was würden Sie am liebsten tun?“
Dabei passieren 2 Dinge:

1) Der Traum wird immer erzählt – oft mit der Geschichte dazu, wie er entstand.
2) Die Augen des Erzählers wandern nach oben und das Gesicht beginnt zu leuchten.

Manchmal kommt die Antwort ganz spontan, und oft braucht es einen Moment, in dem der Erzähler sich kurz besinnt. Doch diese Frage bewegt jeden.

Wenn man Leute nach ihren Träumen fragt, werden sie ganz von selbst zu wunderbaren Geschichtenerzählern. Ich achte darauf, sorgfältig zuzuhören, denn das hat jede gute Geschichte verdient. Das bestärkt den Erzähler, gibt ihm Sicherheit und macht den Traum lebendiger. Die Geschichte rund um den Traum zu erzählen, lässt den Traum realer werden. Oft rückt die Verwirklichung ein kleines Stück näher, wenn ich dem Erzähler mit Aufmerksamkeit und Wertschätzung zuhöre. Das ist wunderbar zu erleben. Und manchmal kommt auch ein kleines Stück, ein neuer Aspekt, eine neue Idee zu dem Traum hinzu – er gewinnt an Kraft.

Eine zweite Frage, die ich gerne stelle, wenn es die Situation erlaubt, ist „Was tun Sie, um ihren Traum wahr werden zu lassen?“

Das bringt den Erzähler manchmal zurück auf den „Boden der Tatsachen“, doch der Blick ist geistig immer noch nach oben gerichtet – angetan von der Idee, eines Tages wirklich seinen Traum zu erleben. Und mit einer kleinen Portion Realismus wächst die Chance des Traums, eines Tages Wirklichkeit zu werden. Von daher lohnt es sich, über seine Träume nachzudenken – und nicht nur dass, es lohnt sich auch, davon zu erzählen und andere nach ihren Träumen zu fragen. Denn mit jeder Erzählung gewinnt der Traum mehr an Bodenhaftung – bis er schließlich so real geworden ist, dass er Wirklichkeit werden kann.

Das ist eine unterschätzte Kraft, die Geschichten innewohnt. Diese Kraft kommt nur zum tragen, wenn man die Geschichten – zum Beispiel von seinen persönlichen Traum – auch erzählt. Wem haben Sie zuletzt von Ihrem Traum erzählt? Es hilft - wirklich.


(Bildquelle: Photocase.de / froodmat)

Montag, August 17, 2009

Der Sorgenbaum

Der Schreiner, den ich zur Renovierung eines alten Bauernhauses engagiert hatte, beendete gerade seinen ersten, anstrengenden Arbeitstag bei mir. Durch eine Reifenpanne verlor er eine Stunde Arbeitszeit, seine Elektrosäge gab den Geist auf und nun wollte sein etwas in die Jahre gekommener Transporter nicht anspringen.
Während ich ihn nach Hause fuhr, saß er völlig versteinert und stumm neben mir.
Als wir bei ihm zuhause ankamen, lud er mich ein, seine Familie kennen zu lernen. Als wir auf den Hauseingang zugingen, blieb der Mann kurz vor einem kleinen Baum stehen und berührte die Zweigspitzen mit beiden Händen. Nachdem er die Haustür geöffnet hatte, geschah eine wundervolle Veränderung mit ihm. Sein gebräuntes Gesicht war mit einem großen Lächeln überzogen; er umarmte seine zwei Kinder und gab seiner Frau einen Kuss.
Danach begleitete er mich zu meinem Wagen. Wir gingen wieder an dem Baum vorbei und meine Neugierde übermannte mich. Ich fragte ihn, was er bei dem Baum gemacht hatte, bevor wir ins Haus gegangen sind. Er antwortete: "Oh, das ist mein Sorgenbaum. Ich kann zwar nicht immer verhindern, daß es bei meiner Arbeit Schwierigkeiten gibt, aber eines ist sicher: diese Probleme haben keinen Platz zuhause bei meiner Frau und den Kindern. Deshalb hänge ich meine Sorgen einfach jeden Abend bei meiner Heimkehr an den Baum. Am nächsten Tag hole ich sie dann wieder dort ab."
"Das lustige dabei ist" - und er lächelte - "wenn ich die Sorgen morgens abholen möchte, sind es lange nicht mehr so viele, wie ich abends zuvor dort aufgehängt habe"

(Quelle unbekannt - Wenn Sie Varianten der Geschichte kennen
oder eine Quelle haben, freue ich mich über Feedback)

Sonntag, August 16, 2009

Auch die Pause gehört zur Musik


Das Zitat von Stafan Zweig zeigt etwas, das in unserer Welt, die so gerne effizient ist, oft vergessen wird. Und das hat unter Umständen gravierende Konsequenzen.

Ein Unternehmen hatte sich räumlich und kommunikationstechnisch "modernisiert". Alles war funktional, ergonomisch und zielgerichtet. Eine Software nach den neuesten Standards sicherte die Kommunikation nach innen und außen. Trotz all dieser Maßnahmen ging es mit dem Unternehmen steil bergab.
Eine Beratung brachte zum Vorschein, dass der Architekt, ganz im
Wissen um die virtuellen Kommunikationskanäle, die traditionellen, halbprivaten Teeküchen nicht mehr eingeplant hatte. Es gab also keinen "Raum" für einen gewissen Abstand, den oftmals nötig ist, um die Dinge mal "kreisen" zu lassen.
Es wurden kleine Teeküchen eingebaut.
Jetzt werden wieder Pausen gemacht - allein, zu zweit, zu dritt etc. - es wird gelästert, gequatscht, diskutiert, nachgedacht und über irgendwelche "banale" Dinge geredet, mit Mimik, Gestik und Gefühl.
Kurz, es wird auch mal losgelassen.
Der Laden brummt wieder:-))

Donnerstag, August 13, 2009

Sloganizer


Erfolgreich und doch manierlich?! Storytelling - wenn sie zwei linke Hände haben.
Einfach mal ausprobieren und Spass haben. Ideen gibts dann wie von selbst.