Freitag, Januar 25, 2019

Wenn Du Dein Publikum kennst, weißt Du, was die Geschichte braucht.

Storytelling lebt davon, dass ich weiß, wem ich die Geschichte erzähle. Mein Publikum. Je genauer ich das kenne, umso klarer ist mir, wie ich die Geschichte erzähle und welches Detail ich hervorhebe.

Im Workshop letzte Woche hatten wir eine spannende Diskussion, wie man herausfindet, wer denn das Publikum ist.

Erster Schritt in die Richtung: Fragen und Zuhören.
Wenn ich mein Publikum noch nicht genau kenne, lasse ich mir Geschichten darüber erzählen. Ich kann auch Interviews führen. Allerdings bekomme ich dann nur Antworten auf Dinge, nach denen ich gefragt habe. Alles andere erfahre ich nicht. Wenn ich nach Geschichten frage, erfahre ich meistens viel mehr.

Wie geht Ihr das an? Macht Ihr Umfragen oder unterhaltet Ihr Euch mit Eurer Zielgruppe, um möglichst viele Informationen zu bekommen?

Mehr dazu übrigens am Montag im Webinar


Sonntag, Januar 06, 2019

Je strahlender die Botschaft, desto interessanter das Unternehmen

Eine gute Geschichte ist der Kern jeden Unternehmens und jeden Projektes. Je strahlender die Botschaft, desto interessanter. 

Eine gute Geschichte ist mehr als nur verkaufen. Sie erklärt, sie motiviert, sie vermittelt, sie erzeugt Bilder im Kopf, und und und .....

Eine gute Geschichte ist der Start viele Projekte, aus denen erfolgreiche Unternehmen wurden.



Dazu gehört nicht nur Held, Drama und gutes Ende, sondern auch das Wissen, welchem Publikum ich was erzähle.

Im nächsten Workshop geht es um die Basics guter Business Geschichten.

Termin: 24.01.2019.
Anmeldung hier

 In nur 2 Stunden arbeiten wir an Ihrer Unternehmer-Botschaft und die beste Art, dies in eine Story zu verpacken, die Kunden begeistert.

Sonntag, Dezember 16, 2018

Kommunikation geht ja schief, wenn es darauf ankommt

Ich stelle oft fest, dass immer dann, wenn es wichtig wird, Kommunikation immer knapp gehalten wird. "Konzentration auf das Wesentliche", oder so. Ist nachvollziehbar, finde ich.
Führt dann aber auch dazu, dass irgendetwas faslch verstanden wird. In einem meiner letzten Projekte hatte ich die Situation mehrfach. Wie geht Ihr damit um?
Ich bin dann meistens der Kontext-Lieferant und erzähle so lange Stories, die mit dem Thema verbunden sind, bis auch der letzte verstanden hat, wo der Zusammehang ist... Und ja, dann bin ich manchmal anstrengend für diejenigen, die sich nur aufs Wesentliche konzentrieren möchten.


Die Story dazu:
Einfache Kundenanfragen können manchmal richtig schief gehen: Sicher ist sicher – oder doch nicht?
Der Kunde ist richtig verärgert, weil seine Daten auf unverschlüsselten Wegen übermittelt werden. Der Consultant ist beleidigt, weil bei seiner eindeutigen Formulierung in der Auftragsbeschreibung für den Programmierer „...ja wohl hätte klar sein müssen, was zu tun ist“. Der Programmierer ist empört, weil der Consultant falsche Vorgaben gemacht hat: „Wenn du keine Ahnung von deinem Job hast, dann frag halt mal rechtzeitig.“ Und der Teamchef verbringt viel Zeit damit, die Wogen zu glätten.

Wie alles begann...
Der Auftraggeber wollte als Teil des Gesamtauftrags auf jeden Fall eine absolut sichere Übertragung seiner sensiblen Kundendaten. Der technische Consultant wollte eine schnelle und pragmatische Lösung für den Kunden und schrieb „sichere Übertragung“ in die Auftragsbeschreibung. Der Programmierer nahm die vorgegebenen Sicherheitsstandards ernst und erfüllt seine Aufgabe. Die Sache aber war komplexer, als es den Kollegen auf den ersten Blick bewusst gewesen ist – sie hatten nicht die gleiche Vorstellung vom Endprodukt.

Das ganze Bild
Im Projektalltag kam es immer wieder zu ähnlichen Missverständnissen - Anlass genug für den Teamchef im Business-Storytelling Workshop eine Strategie zu entwickeln, wie jeder einzelne im Projekt ein möglichst vollständiges Bild des Auftrags bekommt und die wesentlichen Details parat hat: Im Team erarbeiten sie heute gemeinsam Metaphern, die sich auf das angebotene Produkt, das Team des Kunden oder auf „Sonderwünsche“ beziehen können. Inzwischen ist die „Metaphern-Suche“ fester Bestandteil der Team-Kommunikation – beliebt und erfolgreich, weil diese Strategie die Kollegen dabei unterstützt, schnell einen Überblick über die Projektzusammenhänge zu bekommen, eine gemeinsam Sprache zu sprechen und die einzelnen Aufgaben im Kontext klarer zu umreißen.

Am Faden der Ariadne
Ein Beispiel: Die Benutzerführung einer kundeneigenen Software wurde mit der Metapher eines Labyrinths dargestellt. Das Labyrinth bekam einen roten Faden, der den besten Weg durch die zahlreichen fachlichen Anforderungen des Kunden aufzeigte und den Anwender möglichst schnell und elegant durch komplexe Prozesse führte. Als Teil der Projekt-Dokumentation erinnert die bildliche Darstellung alle Beteiligten daran, dass es auch in anderen Projekten nicht nur einen Weg zur Umsetzung der Anforderungen gibt, aber immer einen besonders kurzen und sicheren. Dabei hilft es, von vornherein eine Vorstellung vom ganzen Bild zu haben, sozusagen aus der Helikopter-Perspektive.

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Dienstag, November 27, 2018

Sag mir, wie dein Projekt endet und ich sag Dir, wer es für erfolgreich hält.....

Ein Projekt ist dann erfolgreich, wenn .....

a) es das bewirkt, wofür es ins Leben gerufen wurde
b) die Nutzer des Projektes zufrieden sind
c) das Projekt am definierten Ziel ankommt

Welche Antwort gefällt Euch am besten?
Die Variante c hat manchmal gar nichts mit a) oder b) zu tun.
Je komplexer das Umfeld eines Projektes, umso schwieriger ist es, ein Projekt so umzusetzen, dass es von allen als Erfolg bewertet wird.
Was kann der Projektleiter tun?
  • Tipp: Für eindeutige Botschaften sorgen. Zum Beispiel sollten sich Projektstatusbericht und andere Informationen über das Projektnicht widersprechen.
  • Tipp: Das Projektziel so lange hinterfragen, bis alle Beteiligten ein gleiches Verständnis davon haben. Und den Prozess regelmässig wiederholen.
  • Tipp: Fakten klar kommunizieren und die "unsichtbare" Ebene der Fakten-Interpretation nicht vergessen. Oft macht die Bewertung der Fakten 80% der Arbeit aus. Wenn Sie diese dann in erklärende Geschichten verpacken, haben Sie bei Ihren Stakeholdern schon gewonnen.
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Egal, was im Laufe eines Projektes passiert, wenn die Nutzer das Ergebnis gut finden, war das Projekt ein Erfolg.

Das ist ein bisschen wie in Hollywood. Egal wie chaotisch die Handlung des Films zwischendurch ist, wenn das Ende glaubwürdig ist und alle mit einem guten Gefühl das Kino verlassen, war es meistens ein toller Film.
Und das Gefühl, das man hat, als Held und Heldin gemeinsam in den Sonnenuntergang reiten, bleibt am besten in Erinnerung.

Einizger Knackpunkt: Wie schaffe ich es, damit mein Projekt in guter Erinnerung bleibt. Habt Ihr Ideen?
Wie reitet Ihr in den Sonnenuntergang? Vielleicht habt Ihr auch andere Schluss-Szenen im Kopf?
Ich bin gespannt ;-) 


Dienstag, November 20, 2018

Eine Überraschung ist etwas, mit dem niemand im Projekt gerechnet hat?

Falsche Annahmen sind ja gerne der Urgrund für unliebsame Überraschungen, nicht nur mit Kunden.
Ganz nach dem Motto.
- "Beisst Ihr Hund?"
- "Nein."
- "Aua, der hat ja doch gebissen!!"
- " Das ist ja auch nicht mein Hund."
Das was für den einen (z.B. den Kunden) völlig offensichtlich ist, muss für den anderen (z.B: den Projektleiter) noch lange nicht klar sein. Was kurz zuvor noch ein Risiko im Projekt war, kann sehr schnell zum "Ereignis" im Projekt werden, gerne auch Überraschung genannt.
 

Ich sammle dazu ja gerne Ankedoten, eine davon ist besonders schön:

Eine derartige Überraschung hat mir vor einiger Zeit ein Projektleiter erzählt, der ganz erstaunt war, dass die Kollegen in der Fachabteilung (es war der Vertrieb) ganz selbstverständlich davon ausgingen, dass alle neue Laptops bekommen, wenn es die neue Office Version für alle gibt. Und vorsorglich hatten einige Kollegen ihre alten Rechner "entsorgt", da es ja neue geben sollte. Nur , dass davon nie die Rede gewesen war.

Das nachfolgende Krisenmanagement wurde im Unternehmen legendär....

Sind Euch auch schon solche Stories begegnet?
 
Es sind oft Kleinigkeiten, die ein Projekt erfolgreich machen. Sorgfältige Kommunikation gehört beispielsweise dazu. Für mich umfasst das auch genaues Zuhören, wenn Einwände kommen. Oder – noch einen Schritt weiter – Nachfragen, wenn man den Verdacht hat, dass das Schweigen des Gegenübers nicht stumme Zustimmung bedeutet.
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Dienstag, Oktober 30, 2018

Warum sollte ich mein Projekt erklären?

"Ein Projekt, das ich nicht verstehe, unterstütze ich auch nicht."
Eine vollkommen verständliche und sogar wünschenswerte Haltung.

Ungeschickt ist das nur, wenn es sich dabei um die wichtigsten Stakeholder meines Projektes handelt.

Was man dagegen tun kann - darüber reden wir beim nächsten Business Storytelling Webinar.

Storytelling ist so viel mehr als nur eine unterhaltsame Geschichte zu erzählen. Dahinter verbirgt sich die Kunst, in Geschichten und Bildern zu denken, Abstraktes anschaulich zu erklären und für Begeisterung bei Kunden, Zuhöreren und Zielgruppen zu sorgen.


Mittwoch, September 26, 2018

Wir haben eine großartige Lösung, die leider niemand kennt


IT-Projekte in Unternehmen haben manchmal ein Problem, das nichts mit der technischen Lösung zu tun hat:

die Mitarbeiter können den Nutzen und den Wert des Projektes nicht einschätzen.

Das kann fatale Auswirkungen haben: die erhoffte Wirkung des Projektes verpufft. Oder es wird eine weitere technische exzellente Lösung geschaffen, die nur wenige Spezialisten nutzen.

Das ist nicht im Sinne der IT und nicht im Sinne des Unternehmens, das große Budgets für IT-Projekte bereitstellt. Es gibt einen Punkt, der maßgeblich über den Erfolg von IT-Projekten entscheidet und unterschätzt wird:

„Begeistert die Anwender das Ergebnis des Projektes ?“

Das ist die subjektive Einschätzung der Anwender zum Nutzen des Projektes.

Das erreichen Sie, in dem Sie Ihr Projekt so erklären, dass es Anwender begeistert.
Oder neugierig macht. Oder Spannung aufbaut. Oder interessiert.

Was genau, das hängt ganz davon ab, welches Gefühl die Akzeptanz Ihres Projektes unterstützt.

Das geht zum Beispiel so wie hier beschrieben.




Auftrag
was war das Problem?

Für einen Konzern haben wir den Windows 10 Rollout für eine Pilotgruppe von mehreren hundert Mitarbeitern begleitet.

Die Anwender galten als extrem skeptisch und anspruchsvoll.

Ziel unseres Auftrages war, Verständnis der Anwender zu steigern und die Sichtbarkeit des Projektes zu stärken.

Es sollte eine positive Resonanz auf das Projekt im gesamten Unternehmen entstehen. Ängste und Einwände erkannt und ausgeräumt werden.


Gegenstand
worum ging es genau?

Die Fakten unseres Projektkommunikations-Auftrages:

·       Mehrere hundert Anwender: Anwenderperspektive einbeziehen
·       Enger Terminplan: alle müssen schnell verstehen, um was es geht
·       Komplexe Rolloutstrategie: die wichtigsten Fakten für die Anwender darstellen
·       Integration von Trainingsmaßnahmen und Anwender-Unterstützung: Anwender informieren
·       Positive Wahrnehmung des Projektes sicherstellen: Anwender begeistern!

Vorgehensweise
was haben wir gemacht?

Um auf die Perspektive der Anwende eingehen zu können, müssen wir diese kennen. Ebenso müssen wir den konkreten Nutzen des Projektes aus der Anwender-Perspektive kennen.

Aus diesen Kern-Elementen erarbeiten wir mit dem Projektteam eine Erklärstrategie, die das Projekt unterstützt und für mehr Sichtbarkeit sorgt.

Wir machen aus einem faktenbasierten Projektauftrag eine Business-Story, die zukünftige Anwender begeistert.

Herz der Erklärstrategie ist eine Kern-Story, die den Nutzen des Projektes aus der Anwender-Perspektive darstellt. Dafür verwenden wir einen strukturierten Prozess, der kreativ Elemente des Business Storytelling, Stakeholder-Management und Projekt Auftrag verbindet.

Das ist die Basis der Projektkommunikations-Strategie.

Mit dieser Strategie erarbeiten wir ein Bündel von Kommunikations- und Marketing-Maßnahmen, die das Ziel – positive Resonanz erzeugen – unterstützt und für Begeisterung bei den Anwendern sorgt.

Ergebnis - wie ist es ausgegangen?
Im konkreten Fall haben wir uns für ein einfaches Bündel an Maßnahmen entschieden: Erklärung des Projektnutzens aus der Perspektive von 3 kritischen Anwender-Gruppen in Form kurzer Business-Stories, umgesetzt in Text und Bild. Dazu ein durchgängiges Mailkonzept und kurze Berichte über das Projekt, das in die interne Kommunikation unternehmensweit eingebunden wurde.