Dienstag, November 20, 2018

Eine Überraschung ist etwas, mit dem niemand im Projekt gerechnet hat?

Falsche Annahmen sind ja gerne der Urgrund für unliebsame Überraschungen, nicht nur mit Kunden.
Ganz nach dem Motto.
- "Beisst Ihr Hund?"
- "Nein."
- "Aua, der hat ja doch gebissen!!"
- " Das ist ja auch nicht mein Hund."
Das was für den einen (z.B. den Kunden) völlig offensichtlich ist, muss für den anderen (z.B: den Projektleiter) noch lange nicht klar sein. Was kurz zuvor noch ein Risiko im Projekt war, kann sehr schnell zum "Ereignis" im Projekt werden, gerne auch Überraschung genannt.
 

Ich sammle dazu ja gerne Ankedoten, eine davon ist besonders schön:

Eine derartige Überraschung hat mir vor einiger Zeit ein Projektleiter erzählt, der ganz erstaunt war, dass die Kollegen in der Fachabteilung (es war der Vertrieb) ganz selbstverständlich davon ausgingen, dass alle neue Laptops bekommen, wenn es die neue Office Version für alle gibt. Und vorsorglich hatten einige Kollegen ihre alten Rechner "entsorgt", da es ja neue geben sollte. Nur , dass davon nie die Rede gewesen war.

Das nachfolgende Krisenmanagement wurde im Unternehmen legendär....

Sind Euch auch schon solche Stories begegnet?
 
Es sind oft Kleinigkeiten, die ein Projekt erfolgreich machen. Sorgfältige Kommunikation gehört beispielsweise dazu. Für mich umfasst das auch genaues Zuhören, wenn Einwände kommen. Oder – noch einen Schritt weiter – Nachfragen, wenn man den Verdacht hat, dass das Schweigen des Gegenübers nicht stumme Zustimmung bedeutet.
MEHR INFOS ➡️ www.sigridhauer.de
 

Dienstag, Oktober 30, 2018

Warum sollte ich mein Projekt erklären?

"Ein Projekt, das ich nicht verstehe, unterstütze ich auch nicht."
Eine vollkommen verständliche und sogar wünschenswerte Haltung.

Ungeschickt ist das nur, wenn es sich dabei um die wichtigsten Stakeholder meines Projektes handelt.

Was man dagegen tun kann - darüber reden wir beim nächsten Business Storytelling Webinar.

Storytelling ist so viel mehr als nur eine unterhaltsame Geschichte zu erzählen. Dahinter verbirgt sich die Kunst, in Geschichten und Bildern zu denken, Abstraktes anschaulich zu erklären und für Begeisterung bei Kunden, Zuhöreren und Zielgruppen zu sorgen.


Mittwoch, September 26, 2018

Wir haben eine großartige Lösung, die leider niemand kennt


IT-Projekte in Unternehmen haben manchmal ein Problem, das nichts mit der technischen Lösung zu tun hat:

die Mitarbeiter können den Nutzen und den Wert des Projektes nicht einschätzen.

Das kann fatale Auswirkungen haben: die erhoffte Wirkung des Projektes verpufft. Oder es wird eine weitere technische exzellente Lösung geschaffen, die nur wenige Spezialisten nutzen.

Das ist nicht im Sinne der IT und nicht im Sinne des Unternehmens, das große Budgets für IT-Projekte bereitstellt. Es gibt einen Punkt, der maßgeblich über den Erfolg von IT-Projekten entscheidet und unterschätzt wird:

„Begeistert die Anwender das Ergebnis des Projektes ?“

Das ist die subjektive Einschätzung der Anwender zum Nutzen des Projektes.

Das erreichen Sie, in dem Sie Ihr Projekt so erklären, dass es Anwender begeistert.
Oder neugierig macht. Oder Spannung aufbaut. Oder interessiert.

Was genau, das hängt ganz davon ab, welches Gefühl die Akzeptanz Ihres Projektes unterstützt.

Das geht zum Beispiel so wie hier beschrieben.




Auftrag
was war das Problem?

Für einen Konzern haben wir den Windows 10 Rollout für eine Pilotgruppe von mehreren hundert Mitarbeitern begleitet.

Die Anwender galten als extrem skeptisch und anspruchsvoll.

Ziel unseres Auftrages war, Verständnis der Anwender zu steigern und die Sichtbarkeit des Projektes zu stärken.

Es sollte eine positive Resonanz auf das Projekt im gesamten Unternehmen entstehen. Ängste und Einwände erkannt und ausgeräumt werden.


Gegenstand
worum ging es genau?

Die Fakten unseres Projektkommunikations-Auftrages:

·       Mehrere hundert Anwender: Anwenderperspektive einbeziehen
·       Enger Terminplan: alle müssen schnell verstehen, um was es geht
·       Komplexe Rolloutstrategie: die wichtigsten Fakten für die Anwender darstellen
·       Integration von Trainingsmaßnahmen und Anwender-Unterstützung: Anwender informieren
·       Positive Wahrnehmung des Projektes sicherstellen: Anwender begeistern!

Vorgehensweise
was haben wir gemacht?

Um auf die Perspektive der Anwende eingehen zu können, müssen wir diese kennen. Ebenso müssen wir den konkreten Nutzen des Projektes aus der Anwender-Perspektive kennen.

Aus diesen Kern-Elementen erarbeiten wir mit dem Projektteam eine Erklärstrategie, die das Projekt unterstützt und für mehr Sichtbarkeit sorgt.

Wir machen aus einem faktenbasierten Projektauftrag eine Business-Story, die zukünftige Anwender begeistert.

Herz der Erklärstrategie ist eine Kern-Story, die den Nutzen des Projektes aus der Anwender-Perspektive darstellt. Dafür verwenden wir einen strukturierten Prozess, der kreativ Elemente des Business Storytelling, Stakeholder-Management und Projekt Auftrag verbindet.

Das ist die Basis der Projektkommunikations-Strategie.

Mit dieser Strategie erarbeiten wir ein Bündel von Kommunikations- und Marketing-Maßnahmen, die das Ziel – positive Resonanz erzeugen – unterstützt und für Begeisterung bei den Anwendern sorgt.

Ergebnis - wie ist es ausgegangen?
Im konkreten Fall haben wir uns für ein einfaches Bündel an Maßnahmen entschieden: Erklärung des Projektnutzens aus der Perspektive von 3 kritischen Anwender-Gruppen in Form kurzer Business-Stories, umgesetzt in Text und Bild. Dazu ein durchgängiges Mailkonzept und kurze Berichte über das Projekt, das in die interne Kommunikation unternehmensweit eingebunden wurde.