Wenn alles richtig läuft, beherzigt das Unternehmen hier das Prinzip der Transparenz.
IT-Projekte haben im Unternehmen das Ziel, die Strategie des Unternehmens zu untestützen und umzusetzen.
Eine Strategie, die nicht bekannt ist, kann auch nicht umgesetzt werden. Eine Strategie, die nur scheinbar bekannt ist, deren Ziele werden auch nur scheinbar erreicht – oder anders ausgedrückt: knapp verfehlt.
Projekte sind das Mittel, um die Strategie eines Unternehmens umzusetzen. Dazu müssen Sie wissen, was die Strategie von Ihnen erwartet. IT-Projekte müssen sich in dem Raum bewegen, der von der Strategie des Unternehmens vorgegeben wird – nicht daneben, darunter oder gar darüber hinaus.
Es lohnt sich also, sich über die Kommunikation des Leitbildes und der strategischen Ziele eines Unternehmens nachzudenken. Nach dem Sprichwort „gesagt ist nicht gehört, gehört ist nicht verstanden“ steckt in vielen Unternehmen noch enormes Potenzial, was die Mobilisierung der Kräfte eines Unternehmens betrifft, seine Ziele zu erreichen.
Zu oft passiert sonst, bildhaft ausgedrückt, folgendes:
Ein Mann wandert mit schwerem Gepäck beladen auf einer Landstraße. Da kommt ihm ein Bauer mit seinem Pferdewagen entgegen. Der Wanderer hält ihn an: "Wie weit ist es von hier nach Steinberg?" Der Bauer kratzt sich hinterm Ohr und brummelt: "Na ja, mit dem Pferdewagen wohl so eine halbe Stunde." Der Wanderer: "Darf ich mitfahren?" – "Bitte, steigen Sie auf", sagt der Bauer. Sie fahren eine halbe Stunde. Noch keine Häuser in Sicht. Langsam wird der Wanderer unruhig. "Sagen Sie", ruft er dem Bauern von hinten zu, "wie weit ist es denn noch bis Steinberg?" Der Bauer kratzt sich wieder hinterm Ohr und brummelt: "Na ja, mit dem Pferdewagen wohl so eine gute Stunde." Der Wanderer ist entsetzt: "Wie kann denn das sein?! Vorhin haben Sie mir noch erzählt, wir wären eine halbe Stunde von Steinberg entfernt. Und jetzt fahren wir schon eine halbe Stunde!" – "Ja", brummelt der Bauer, "aber in die entgegen gesetzte Richtung."
Business Storytelling: Geschichten über Erfahrungen im Business und in Projekten. Storytelling-Methoden und Tipps für Menschen und Unternehmen, Business-Helden und Projektleiter
Montag, Juni 15, 2009
Freitag, Juni 12, 2009
Über Ziel und Zweck, das ein IT-Projekt haben kann
Ziele finden und formulieren ist eine anerkannt wichtige Aufgabe. Besonders in Projekten wird hier der Grundstein (oder auch einer von mehreren) für den späteren Projekterfolg gelegt.
Je genauer der Auftraggeber weiss, was er möchte, und dies auch formuliert, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er es auch bekommt.
Neben dem definierten Ziel und dem Zweck eines IT-Projektes, die das Projekt erreichen und erfüllen kann, gibt es oft noch sogenannte „getarnte“ Ziele. Getarnt deswegen, weil es sich nicht um Ziele, sondern um Erwartungen der Auftraggeber handelt, die oft als Ziel formuliert und kommuniziert werden – die aber für ein IT-Projekt nicht erreichbar sind. Hier wird unausgesprochen das Ziel mit dem Zweck verwechselt und Anforderungen an das Projekt gestellt, die es nicht erfüllen kann.
Beispielsweise geht es um die Neugestaltung des Intranets eines Unternehmens. Das firmeninterne Intranet galt als wichtiger Baustein für die Unterstützung der internen Kommunikation. Das mit der Neugestaltung des Intranets verknüpfte Ziel der Geschäftleitung, dass die Kommunikation vereinfacht wird und die E-Mail-Flut im Unternehmen abebbt, da die Kommunikation über das Intranet leichter erfolgen kann, ist kein Ziel, dass das IT-Projekt leisten kann. Hier handelt es sich um eine Erwartung, die die Nutzung und die Akzeptanz des Intranets betrifft, nicht dessen Neugestaltung. Eine Veränderung des Kommunikationsverhaltens der Mitarbeiter im Unternehmens wird nicht durch die Neugestaltung einer Kommunikationsplattform erreicht.
Dieses Ziel sollte zu Beginn des Projektes „aussortiert“ werden, bzw. eben als das enttarnt werden, was es für das IT-Projekt ist – eine Erwartung an den Nutzen bzw. den Zweck des Projektes.
Je genauer der Auftraggeber weiss, was er möchte, und dies auch formuliert, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er es auch bekommt.
Neben dem definierten Ziel und dem Zweck eines IT-Projektes, die das Projekt erreichen und erfüllen kann, gibt es oft noch sogenannte „getarnte“ Ziele. Getarnt deswegen, weil es sich nicht um Ziele, sondern um Erwartungen der Auftraggeber handelt, die oft als Ziel formuliert und kommuniziert werden – die aber für ein IT-Projekt nicht erreichbar sind. Hier wird unausgesprochen das Ziel mit dem Zweck verwechselt und Anforderungen an das Projekt gestellt, die es nicht erfüllen kann.
Beispielsweise geht es um die Neugestaltung des Intranets eines Unternehmens. Das firmeninterne Intranet galt als wichtiger Baustein für die Unterstützung der internen Kommunikation. Das mit der Neugestaltung des Intranets verknüpfte Ziel der Geschäftleitung, dass die Kommunikation vereinfacht wird und die E-Mail-Flut im Unternehmen abebbt, da die Kommunikation über das Intranet leichter erfolgen kann, ist kein Ziel, dass das IT-Projekt leisten kann. Hier handelt es sich um eine Erwartung, die die Nutzung und die Akzeptanz des Intranets betrifft, nicht dessen Neugestaltung. Eine Veränderung des Kommunikationsverhaltens der Mitarbeiter im Unternehmens wird nicht durch die Neugestaltung einer Kommunikationsplattform erreicht.
Dieses Ziel sollte zu Beginn des Projektes „aussortiert“ werden, bzw. eben als das enttarnt werden, was es für das IT-Projekt ist – eine Erwartung an den Nutzen bzw. den Zweck des Projektes.
Montag, Juni 08, 2009
Über den Umgang mit Informationen
Die richtige Dosierung zu finden, ist manchmal nicht leicht. Das gilt auch für Informationen. Informationen sind wichtig, aber doch bitte nicht alle ungefragt und geballt auf einmal! In Projekten sind für sowas ja die Projektleiter zuständig. Die regeln das dann, irgendwie.
Hin und wieder bekommt man einfach mehr Informationen als man eigentlich möchte.
Folgende Geschichte:
Das Projekt, in dem ich gerade arbeite, lebt konsumtechnisch in einer Diaspora. (Naja, eigentlich die Firma, in der das Projekt zu Hause ist, schon klar.) Kaum etwas in der Nähe, mit dem man sich in der Mittagspause oder zm Frühstück versorgen kann. Nur eine Würstelbude von zweifelhafter Qualität, eine Tankstelle, bei der ich mit dem Cappucino immer den Dieselduft mitnehme und sonst nix zum Frühstückholen weit und breit. Dafür gibt es einen fliegenden Händler, eine Art Flyin´Vesper Man, der Abhilfe schafft.
Regelmäßig breitet er sein Angebot aus, schart halbverhungerte Projekte in Form von Teammitgliedern um sich, um dann sein Angebot akribisch genau und sorgfältig an dem Mann zu bringen. Besonders die Sorgfalt der Auswahl scheint es ihm angetan zu haben.
So auch diesen Morgen. Ich weise auf eine Semmel, offensichtlich belegt mit Käse (Wurst zum Frühstück oder Leberkäs-Semmel geht ja gar nicht...). Auf meine mimische Bestellung hin (Auf die Semmel zeigen mit den Worten "diese da bitte") erhalte ich eine genaue Auflistung der Zutaten besagter Semmel. Ich stimme zu. Mit Gesten und Worten. Der Magen knurrt, ich habe Frühstückshunger.
Gut. Daneben liegen noch viele andere essbare Dinge. Ich habe Hunger. Nun werde ich über die anderen Varianten belegter Semmeln informiert. Ich habe Hunger. Nein, ich möchte keine Tomate-Mozzarella-Kreation. Ich habe Hunger. Nein, ich möchte kein Fleischpflanzerl in der Semmel (das ist eine Frikadelle - für nicht-Bayern). Ich habe Hunger.
Ich möchte meine erste Auswahl bezahlen. Ich weiche auch nicht von der Auswahl ab. Ich habe Hunger. Mein Gegenüber überlegt kurz. Aha, er besinnt sich auf den Preis. Oha, zum Glück habe ich passende Münzen. Keine Geldscheine. Da neigt er dazu, sie vor dem Verstauen in seiner Kasse zu bügeln. Aber das ist eine andere Geschichte.
Ich bin für heute vor dem Hungertod gerettet. Und weiss jetzt, was ich noch alles hätte haben können. Wollte ich aber gar nicht wissen. Zuviel Information eben auf leeren Magen.
Manchmal ist es nicht so leicht, die richtige Menge Information zu dosieren. Besser zuviel als zu wenig, das stimmt in vielen Fällen. Wenn sich das so manche Projektkollegen zu Herzen nähmen, würde das auch hin und wieder helfen. Gar zu leicht entstehen halbverhungerte Projekte, weil vergessen wird, Kollegen rechtzeitig zu informieren. Der Projektleiter müsste nicht soviel regeln, wenn alle etwas großzügiger mit ihren Informationen umgehen. Aber was macht er dann sonst (außer Käse-Semmeln kaufen)? Das ist schon wieder Stoff für eine neue Geschichte.
Hin und wieder bekommt man einfach mehr Informationen als man eigentlich möchte.
Folgende Geschichte:
Das Projekt, in dem ich gerade arbeite, lebt konsumtechnisch in einer Diaspora. (Naja, eigentlich die Firma, in der das Projekt zu Hause ist, schon klar.) Kaum etwas in der Nähe, mit dem man sich in der Mittagspause oder zm Frühstück versorgen kann. Nur eine Würstelbude von zweifelhafter Qualität, eine Tankstelle, bei der ich mit dem Cappucino immer den Dieselduft mitnehme und sonst nix zum Frühstückholen weit und breit. Dafür gibt es einen fliegenden Händler, eine Art Flyin´Vesper Man, der Abhilfe schafft.
Regelmäßig breitet er sein Angebot aus, schart halbverhungerte Projekte in Form von Teammitgliedern um sich, um dann sein Angebot akribisch genau und sorgfältig an dem Mann zu bringen. Besonders die Sorgfalt der Auswahl scheint es ihm angetan zu haben.
So auch diesen Morgen. Ich weise auf eine Semmel, offensichtlich belegt mit Käse (Wurst zum Frühstück oder Leberkäs-Semmel geht ja gar nicht...). Auf meine mimische Bestellung hin (Auf die Semmel zeigen mit den Worten "diese da bitte") erhalte ich eine genaue Auflistung der Zutaten besagter Semmel. Ich stimme zu. Mit Gesten und Worten. Der Magen knurrt, ich habe Frühstückshunger.
Gut. Daneben liegen noch viele andere essbare Dinge. Ich habe Hunger. Nun werde ich über die anderen Varianten belegter Semmeln informiert. Ich habe Hunger. Nein, ich möchte keine Tomate-Mozzarella-Kreation. Ich habe Hunger. Nein, ich möchte kein Fleischpflanzerl in der Semmel (das ist eine Frikadelle - für nicht-Bayern). Ich habe Hunger.
Ich möchte meine erste Auswahl bezahlen. Ich weiche auch nicht von der Auswahl ab. Ich habe Hunger. Mein Gegenüber überlegt kurz. Aha, er besinnt sich auf den Preis. Oha, zum Glück habe ich passende Münzen. Keine Geldscheine. Da neigt er dazu, sie vor dem Verstauen in seiner Kasse zu bügeln. Aber das ist eine andere Geschichte.
Ich bin für heute vor dem Hungertod gerettet. Und weiss jetzt, was ich noch alles hätte haben können. Wollte ich aber gar nicht wissen. Zuviel Information eben auf leeren Magen.
Manchmal ist es nicht so leicht, die richtige Menge Information zu dosieren. Besser zuviel als zu wenig, das stimmt in vielen Fällen. Wenn sich das so manche Projektkollegen zu Herzen nähmen, würde das auch hin und wieder helfen. Gar zu leicht entstehen halbverhungerte Projekte, weil vergessen wird, Kollegen rechtzeitig zu informieren. Der Projektleiter müsste nicht soviel regeln, wenn alle etwas großzügiger mit ihren Informationen umgehen. Aber was macht er dann sonst (außer Käse-Semmeln kaufen)? Das ist schon wieder Stoff für eine neue Geschichte.
Freitag, Juni 05, 2009
Toll, ein Tool
Ohne Werkzeuge ist man ja nichts im Leben. Das fängt schon zu Hause an. Ich habe meinen Schraubenzieher, Hammer, Staubsauger, Kartoffelschäler, Zirkel und Geodreiecke (davon viele, weil meine Kinder immer welche verlieren) und ein Modem, wo´s Internet rauskommt.
Für jede Lebenslage das richtige Tool. Das ist richtig und wichtig. Es gibt sogar Leute, die haben außer einem Schraubenzieher auch einen Kreuzschlitzdreher, vielleicht sogar mehrere, in unterschiedlichen Größen. Und setzen die sogar penibel genau bei der jeweils richtigen Sorte und Größe der Schraube ein. Sogar mit Erfolg und ohne die Schraube gleich zu zerstören, weil ein Schraubenzieher nun mal nicht für Kreuzschrauben gemacht ist. Das Leben wird leichter durch Tools.
Auch im Projektmanagement?
Da gibt es ein Tool zur Planung des zeitlichen Verlaufs des Projektes. Dann gibt es ein Tool zur Kalkulation des Budgets. Dann gibt es ein Tool zur Verwaltung der Dokumente. Dann gibt es eine Liste mit Ansprechpartnern. Dann gibt es 1 bis 25 verschiedene Mail-Verteiler-Listen, weil ja nicht alle Informationen immer an alle gehen sollen und müssen. Dann gibt es ein Tool zur Verwaltung der inhaltlichen Abhängigkeiten im Projekt, insbesondere der Teilprojekte. Was dann ja wieder Auswirkungen auf den gemeinsamen Zeitplan hat. Dann gibt es einen Zeitplan, der an den Kunden kommuniziert wird. Dann gibt es einen projektinternen Zeitplan. Die beiden sollten sich nicht widersprechen..... Dann gibt es Statusreports, offene Punkte-Listen, To Do Listen, Protokolle.
All das sind sehr nützliche Werkzeuge, die ab und an den Projektleiter mit ihrer Vielfältigkeit zu erschlagen scheinen.
Ganz klar, ich habe Scheren im Haus. Ich habe aber auch schon mal eine widerspenstige Plastik-Verpackung mit dem Schraubenzieher geöffnet, obwohl wirklich keine Schraube dran war. Das Ergebnis zählte. Und die Zeit. Es ging schneller mit dem Schraubenzieher, statt nach der Schere zu suchen.
Eleganter wärs mit meinem superdicken, absolut umfangreichen Schweizer Taschenmesser gegangen, das mir mein Opa mal geschenkt hat. Das hat sogar einen Kugelschreiber, der ist zwar furchtbar klein und dünn, aber er schreibt. Alles integriert in diesem Werkzeug.
Um in Projekten zum Ziel zu kommen, muss es nicht immer das ausgefeilteste Tool für die jeweilige Lebenslage sein. Manchmal hilft schon eine Grundausstattung und ein paar Gedanken über Integration von Werkzeugen. Dann erinnert man sich regelmäßig an sie, wenn man sie braucht und verliert wenig Zeit mit Suchen und dem Üben der korrekten Anwendung der vielen Tools.
Für jede Lebenslage das richtige Tool. Das ist richtig und wichtig. Es gibt sogar Leute, die haben außer einem Schraubenzieher auch einen Kreuzschlitzdreher, vielleicht sogar mehrere, in unterschiedlichen Größen. Und setzen die sogar penibel genau bei der jeweils richtigen Sorte und Größe der Schraube ein. Sogar mit Erfolg und ohne die Schraube gleich zu zerstören, weil ein Schraubenzieher nun mal nicht für Kreuzschrauben gemacht ist. Das Leben wird leichter durch Tools.
Auch im Projektmanagement?
Da gibt es ein Tool zur Planung des zeitlichen Verlaufs des Projektes. Dann gibt es ein Tool zur Kalkulation des Budgets. Dann gibt es ein Tool zur Verwaltung der Dokumente. Dann gibt es eine Liste mit Ansprechpartnern. Dann gibt es 1 bis 25 verschiedene Mail-Verteiler-Listen, weil ja nicht alle Informationen immer an alle gehen sollen und müssen. Dann gibt es ein Tool zur Verwaltung der inhaltlichen Abhängigkeiten im Projekt, insbesondere der Teilprojekte. Was dann ja wieder Auswirkungen auf den gemeinsamen Zeitplan hat. Dann gibt es einen Zeitplan, der an den Kunden kommuniziert wird. Dann gibt es einen projektinternen Zeitplan. Die beiden sollten sich nicht widersprechen..... Dann gibt es Statusreports, offene Punkte-Listen, To Do Listen, Protokolle.
All das sind sehr nützliche Werkzeuge, die ab und an den Projektleiter mit ihrer Vielfältigkeit zu erschlagen scheinen.
Ganz klar, ich habe Scheren im Haus. Ich habe aber auch schon mal eine widerspenstige Plastik-Verpackung mit dem Schraubenzieher geöffnet, obwohl wirklich keine Schraube dran war. Das Ergebnis zählte. Und die Zeit. Es ging schneller mit dem Schraubenzieher, statt nach der Schere zu suchen.
Eleganter wärs mit meinem superdicken, absolut umfangreichen Schweizer Taschenmesser gegangen, das mir mein Opa mal geschenkt hat. Das hat sogar einen Kugelschreiber, der ist zwar furchtbar klein und dünn, aber er schreibt. Alles integriert in diesem Werkzeug.
Um in Projekten zum Ziel zu kommen, muss es nicht immer das ausgefeilteste Tool für die jeweilige Lebenslage sein. Manchmal hilft schon eine Grundausstattung und ein paar Gedanken über Integration von Werkzeugen. Dann erinnert man sich regelmäßig an sie, wenn man sie braucht und verliert wenig Zeit mit Suchen und dem Üben der korrekten Anwendung der vielen Tools.
Donnerstag, Mai 14, 2009
Von Katzen, Lehrern und dem Hinterfragen von Behauptungen
Können Sie eigentlich mit den Ohren wackeln? Und zwar abwechselnd, einmal rechts, einmal links. Oder 2x rechts, 2x links, oder in jedem anderen beliebigen Rhythmus?
Ich hatte mal einen Lehrer, in der Schule vor vielen vielen Jahren. In meinem damaligen zarten Alter und jugendlicher Unbedarftheit glaubte ich so ziemlich alles, was er uns erklärte. Dass man bei rot nicht die Strasse überquert, dass ein Satz aus Subjekt, Prädikat und Objekt besteht, dass die Erde magnetisch ist und dass man Rhythmus tatsächlich mit 2 "h" schreibt. Das alles glaubte ich ihm.
Er erklärte uns auch, dass Tiere, zum Beispiel Katzen, ihre Ohren bewegen können, um die Geräusche ihrer Umgebung besser wahrnehmen und orten zu können. Menschen können das nicht. Dafür würden der menschlichen Anatomie Muskeln an entscheidender Stelle fehlen.
An dieser Stelle wurde mein Hang zur Skepsis zum Leben erweckt. Im Nachhinein betrachtet war diese Aussage des Lehrers eine derjenigen Aussagen, die mein Leben für immer verändern sollten. Warum das so war, kann ich heute, nach den vielen Jahren nicht mehr sagen, aber in dem Moment glaubte ich ihm nicht. Ich ging sogar noch weiter - ich wollte das Gegenteil beweisen.
Und so dauerte es ein paar Wochen - rückblickend betrachtet eine lächerlich kurze Zeitspanne - bis auch ich meine Ohren bewegen konnte. Und zwar abwechelnd und gemeinsam. Das rechte zunächst etwas leichter als das linke. Ich hatte Erfolg und zwar dauerhaft bis heute. Und - ich hatte meinen Lehrer glasklar widerlegt.
Von da an hatte der Lehrer es etwas schwerer mit mir. Hin und wieder fiel mir ein, seine Thesen zu hinterfragen und zu überprüfen. Eine Angewohnheit, die heute noch nützlich ist.
Im übrigen habe ich festgestellt, dass meine Katze ihre Ohren nur sehr selten einzeln bewegt. Meistens bewegt sie beide gleichzeitig.
Ich hatte mal einen Lehrer, in der Schule vor vielen vielen Jahren. In meinem damaligen zarten Alter und jugendlicher Unbedarftheit glaubte ich so ziemlich alles, was er uns erklärte. Dass man bei rot nicht die Strasse überquert, dass ein Satz aus Subjekt, Prädikat und Objekt besteht, dass die Erde magnetisch ist und dass man Rhythmus tatsächlich mit 2 "h" schreibt. Das alles glaubte ich ihm.
Er erklärte uns auch, dass Tiere, zum Beispiel Katzen, ihre Ohren bewegen können, um die Geräusche ihrer Umgebung besser wahrnehmen und orten zu können. Menschen können das nicht. Dafür würden der menschlichen Anatomie Muskeln an entscheidender Stelle fehlen.
An dieser Stelle wurde mein Hang zur Skepsis zum Leben erweckt. Im Nachhinein betrachtet war diese Aussage des Lehrers eine derjenigen Aussagen, die mein Leben für immer verändern sollten. Warum das so war, kann ich heute, nach den vielen Jahren nicht mehr sagen, aber in dem Moment glaubte ich ihm nicht. Ich ging sogar noch weiter - ich wollte das Gegenteil beweisen.
Und so dauerte es ein paar Wochen - rückblickend betrachtet eine lächerlich kurze Zeitspanne - bis auch ich meine Ohren bewegen konnte. Und zwar abwechelnd und gemeinsam. Das rechte zunächst etwas leichter als das linke. Ich hatte Erfolg und zwar dauerhaft bis heute. Und - ich hatte meinen Lehrer glasklar widerlegt.
Von da an hatte der Lehrer es etwas schwerer mit mir. Hin und wieder fiel mir ein, seine Thesen zu hinterfragen und zu überprüfen. Eine Angewohnheit, die heute noch nützlich ist.
Im übrigen habe ich festgestellt, dass meine Katze ihre Ohren nur sehr selten einzeln bewegt. Meistens bewegt sie beide gleichzeitig.
Sonntag, April 19, 2009
Zusammenhänge erkennen: Manche Dinge sehen einfach aus, sind aber dann doch schwierig...
Manchmal kann man wirklich Hilfe beim Nachdenken gebrauchen.
Eine davon lief mir vor einigen Wochen über den Weg.
Lag zwar beachtet, aber ungenutzt bereit:
der Considoeo-Modeler (Link: http://www.consideo-modeler.de/ )
Hier ist die Geschichte dazu: Vor kurzem ist in einem Projekt, das mit Software zu tun hat, ein Test zusammen mit dem Kundne richtig schief gegangen. Aus der Perspektive jeden Testers ein hervorradendes Ergebnis, schließlich will man mit dem Test ja herausfinden, was noch nicht funktioniert. Alle anderen am Projekt Beteiligten und mit dem Projekt Verbundenen fanden das Ergebnis nicht so toll, gelinde ausgedrückt. Die Erwartungen waren halt andere gewesen.
Der Kunde sollte Daten liefern, das Projekt sollte testen, ob die Daten verarbeitbar wären. Und sollte dabei auf Prozesse und Software zurückgreifen, die im Unternehmen als etabliert und funktionierend galten. "Aha, wir können das also im Prinzip." dachte das Projekt,"Lasst uns testen, ob der Kunde die Daten korrekt liefert und wir das Prinzip auch umsetzen können." Das Projekt konnte nicht umsetzen, zumindest nicht so, wie erwartet. Technische Details, nicht genau kommuniziert, führen zu Abhängigkeiten, die zunächst keiner erkennt. Erst nach dem Test.
Letztendlich handelte es sich um ein Wissensproblem: alle Abläufe dokumentiert, aber das Know How, um den Prozess in Gang zu setzen, hat gefehlt. Es war gut auf alle Beteilgten verteilt, der Gesamtüberblick fehlte. Was tun?
Eigentlich einfach - hinterher ist man ja immer schlauer - Gesamtablauf herausfinden, Abhängigkeiten klären, Test wiederholen. Im Prinzip. Da ist es wieder, das Prinzip. Und manchmal muss man bei der Lösungsfindung etwas anders vorgehen, als beim Fehlererzeugen. Da klingt der Satz im Kopf, daß der Weg, der zum Problem geführt hat, nicht für die Lösung des Problems taugt (hat das Einstein oder Watzlawick gesagt? Für Hinweise bin ich dankbar. Mir fällt es gerade nicht ein.)
Meetings im Stil von "Lessons Learned" helfen zwar, nutzen aber nichts. Oft wird damit nur klar, wer Schuld ist.
Verweise auf Dokumentationen und Verfahrensanweisungen sind zwar richtig, aber davon tut noch keiner was.
Eskalation "nach oben" ist zwar erforderlich, führt aber zu extremer Unruhe im Projekt und zu Rechtfertigungshaltung.
Also was dann?
Das Projekt möchte doch "nur" die entscheidenden Zusammenhänge erkennen und danach handeln. Das Problem mit all seinen Faktoren analysieren und sich jeden einzeln vornehmen und Lösungen entwickeln.
Hat das Projekt nun auch gerade begonnen, unterstützt eben von dem Werkzeug, das hier beim Nachdenken hilft: der Consideo-Modeler.
Den Zusammenhänge erkennen ist das eine, sie dann aber dauerhaft im Blick zu behalten und Veränderungen zu berücksichtigen, ist das andere.
Mit dem Werkzeug hat das für die ersten Schritte funktioniert. Schnell und einfach. Es fühlt sich an wie Mind-Mapping, bietet aber auch Analyse-Funktion und nicht nur grafische Darstellung. Zahlen, Daten, Fakten (also Information) können ins Modell aufgenommen werden und werden zu Wissen, indem sie in Zusammenhang gebracht werden. (Anmerkung: Das ist meine persönliche Unterscheidung zwischen Wissen und Information, wenn Wissensmanagement-Experten das grundsätzlich anders sehen - ich bin zur Diskussion bereit :-)
Fazit zum Modeler: er ist hilfreich für´s Projekt. Für mein Verständnis fast selbsterklärend. Das macht den Einsatz einfach. Das Handling ist nüchtern und funktional. Der Modeler zerlegt komplexe Geschichten in ihre Bestandteile und hilft beim Erkennen von Zusammenhängen. Und das für ganze Teams, nicht nur im Kopf des Projektleiters.
Ich bin gespannt, wie das Modell im aktuellen Lösungsfindungsfall weiter wächst.
Hier gibts sogar Geschichten zum Modeler:
http://www.modelst-du-schon.de/
Dienstag, April 07, 2009
Projekte brauchen Regeln - immer ?
Die Tür geht auf, das Gejohle geht los. Das ganze Projektteam ist schon seit 10 Minuten versammelt. Das ganze Team? Nein, gerade eben kam der letzte Nachzügler hinzu. Und der gab Anlass zur Freude. Denn es gibt eine feste Regel im Team: der Zupätkommer oder Nichterscheiner sorgt für das Team-Frühstück am Freitag.
Es gibt nicht jeden Freitag Frühstück, aber manchmal. Manchmal muss man sich einfach was gönnen.
Das gilt nicht nur im Büro, wo man sich mit einem kleinen Frühstück für die Kollegen etwas Zeit erkaufen kann, selbstverständlich immer aus gutem Grund. Das gilt auch in anderen Lebensbereichen: Unvernunft mag nicht angebracht sein - aber manchmal ist sie einfach unverzichtbar.
Wekche Freude kann es bereiten, im Fahrstuhl kurz vor dem Aussteigen noch schnell alle Knöpfe zu drücken oder beim Spaziergang durch die Stadt einmal mit der flachen Hand auf alle Klingelschilder zu drücken und dann schnell wegzulaufen!
Nein, sowas macht man nicht und dafür gibt es gute Gründe. Also bitte nicht nachmachen!!!
Als Erwachsener muss man doch eigentlich vernünftig sein, man muss Rücksicht nehmen und auf Regeln achten, und, und, und. Sehr viele Freiheiten kann man sich dabei überlicherweise nicht erlauben. Gerade deshalb sind kurze Augenblicke der Unvernunft so reizvoll: Sie sind eine Rebellion gegen all diese Anforderungen, die das "Leben" (oder die Arbeit, das Projekt, usw.) so an einen stellt.
Kleine Regeln zu übertreten und einen kurzen Moment unvernünftig zu sein bedeutet oft, sich eine kleine Auszeit von der Routine zu nehmen und einfach mal Luft zu holen. Das bedeutet auch, ab und zu mal hinter die Regel zu blicken, und die Werte zu beachten, die mit der Regel eigentlich geachtet werden sollen.
Zum Beispiel das mit der Pünktlichkeit zum Teammeeting. Alle planen das Meeting ein - pünktlich zu sein ist einerseits höflich, andererseits ist auch das Achten auf die üblicherweise begrenzte Ressource "Zeit" aller Kollegen notwendig.
Wenn nun aber der Zuspätkommer kurz vor dem Versand einer vertraglichen Vereinbarung an den Kunden einen schwewiegenden Fehler entdeckte und den auch sofort korrigierte, damit die Vereinbarung fehlerfrei und dennoch pünktlich zum Kunden gelangt und er dem Team viel Zeit mit nachträglicher Fehlerkorrektur erspart hat - nun, dann hat er sich zwar nicht an die Regel gehalten, ist aber mit der Zeit seiner Kollegen doch wertschätzend umgegangen.
Und er sorgt für Butterbrezen für das Freitagsfrühstück - dazu sind alle erleichtert, dass die Vereinbarung nun stimmt.
.. Und ab und zu, ganz, ganz selten - da kann man sich mit einem kleinen Frühstück auch 2 freie Stunden erkaufen....
Es gibt nicht jeden Freitag Frühstück, aber manchmal. Manchmal muss man sich einfach was gönnen.
Das gilt nicht nur im Büro, wo man sich mit einem kleinen Frühstück für die Kollegen etwas Zeit erkaufen kann, selbstverständlich immer aus gutem Grund. Das gilt auch in anderen Lebensbereichen: Unvernunft mag nicht angebracht sein - aber manchmal ist sie einfach unverzichtbar.
Wekche Freude kann es bereiten, im Fahrstuhl kurz vor dem Aussteigen noch schnell alle Knöpfe zu drücken oder beim Spaziergang durch die Stadt einmal mit der flachen Hand auf alle Klingelschilder zu drücken und dann schnell wegzulaufen!
Nein, sowas macht man nicht und dafür gibt es gute Gründe. Also bitte nicht nachmachen!!!
Als Erwachsener muss man doch eigentlich vernünftig sein, man muss Rücksicht nehmen und auf Regeln achten, und, und, und. Sehr viele Freiheiten kann man sich dabei überlicherweise nicht erlauben. Gerade deshalb sind kurze Augenblicke der Unvernunft so reizvoll: Sie sind eine Rebellion gegen all diese Anforderungen, die das "Leben" (oder die Arbeit, das Projekt, usw.) so an einen stellt.
Kleine Regeln zu übertreten und einen kurzen Moment unvernünftig zu sein bedeutet oft, sich eine kleine Auszeit von der Routine zu nehmen und einfach mal Luft zu holen. Das bedeutet auch, ab und zu mal hinter die Regel zu blicken, und die Werte zu beachten, die mit der Regel eigentlich geachtet werden sollen.
Zum Beispiel das mit der Pünktlichkeit zum Teammeeting. Alle planen das Meeting ein - pünktlich zu sein ist einerseits höflich, andererseits ist auch das Achten auf die üblicherweise begrenzte Ressource "Zeit" aller Kollegen notwendig.
Wenn nun aber der Zuspätkommer kurz vor dem Versand einer vertraglichen Vereinbarung an den Kunden einen schwewiegenden Fehler entdeckte und den auch sofort korrigierte, damit die Vereinbarung fehlerfrei und dennoch pünktlich zum Kunden gelangt und er dem Team viel Zeit mit nachträglicher Fehlerkorrektur erspart hat - nun, dann hat er sich zwar nicht an die Regel gehalten, ist aber mit der Zeit seiner Kollegen doch wertschätzend umgegangen.
Und er sorgt für Butterbrezen für das Freitagsfrühstück - dazu sind alle erleichtert, dass die Vereinbarung nun stimmt.
.. Und ab und zu, ganz, ganz selten - da kann man sich mit einem kleinen Frühstück auch 2 freie Stunden erkaufen....
Montag, März 30, 2009
Veränderungsgeschichten
Der einzige Mensch, der Veränderungen wirklich möchte, ist ein Baby in nassen Windeln.
nein - der Spruch ist nicht von mir, sondern stammt (mal wieder) aus nicht näher zu identifizierender Quelle. Aber ich habe ihn gehört und musste spontan drüber lachen.
Unternehmen müssen sich häufig Fragen stellen, die ihren Ursprung in Veränderungen haben: Wie erklären wir die Umstrukturierung unseren Mitarbeitern? Wie machen wir die neue Strategie für jeden verständlich? Und warum wechseln wir unseren Namen, unser Logo? Welche Agenda hat der neue Vorstand, was bedeutet die veränderte Eigentümerstruktur oder warum wechseln wir unseren Standort? Veränderung gehört zu den großen Herausforderungen von Unternehmen.
Was noch viel wichtiger ist: die Veränderungen wollen erklärt werden. Auf unternehmensberaterisch heisst das, "eine angemessene Kommunikation der anstehenden Veränderungen ist ein wichteiger Erfolgsfaktor".....
Kein Mensch (Ausnahme: siehe oben) lässt sich gerne auf Veränderungen ein, wenn er nicht weiss, was ihn erwartet. Er möchte verstehen, was der Anlass war und den guten Grund für die Veränderung (er-)kennen. Denn Veränderungen bergen die Gefahr des Unbekannten in sich.
Und Unbekanntes, das nicht erklärt wird - nun, dafür sucht sich der Mensch eigene Erklärungen, und die müssen nicht immer zu dem passen, was das Unternehmen beabsichtigte. Solche Erklärungen werden zum Beispiel Gerüchte genannt. In archaischeren Zeiten wurden Dinge, die nicht erkläbar waren als Hexen- und Teufelswerk gekennzeichnet, weil sie die Menschen verunsicherten. Auch wenn Menschen Veränderungen nicht mögen - sie lieben doch klare Ansagen, die sie verstehen.
Also: Geben Sie den Veränderungen eine Geschichte, die sie erklären, sie anschaulich machen und für manche den Schrecken nehmen.
... Und auch der Wechsel von nass nach trocken kann vorübergehend mit Schrecken verbunden sein ... Fragen sie mal die, die sich damit auskennen, siehe oben ;-)
nein - der Spruch ist nicht von mir, sondern stammt (mal wieder) aus nicht näher zu identifizierender Quelle. Aber ich habe ihn gehört und musste spontan drüber lachen.
Unternehmen müssen sich häufig Fragen stellen, die ihren Ursprung in Veränderungen haben: Wie erklären wir die Umstrukturierung unseren Mitarbeitern? Wie machen wir die neue Strategie für jeden verständlich? Und warum wechseln wir unseren Namen, unser Logo? Welche Agenda hat der neue Vorstand, was bedeutet die veränderte Eigentümerstruktur oder warum wechseln wir unseren Standort? Veränderung gehört zu den großen Herausforderungen von Unternehmen.
Was noch viel wichtiger ist: die Veränderungen wollen erklärt werden. Auf unternehmensberaterisch heisst das, "eine angemessene Kommunikation der anstehenden Veränderungen ist ein wichteiger Erfolgsfaktor".....
Kein Mensch (Ausnahme: siehe oben) lässt sich gerne auf Veränderungen ein, wenn er nicht weiss, was ihn erwartet. Er möchte verstehen, was der Anlass war und den guten Grund für die Veränderung (er-)kennen. Denn Veränderungen bergen die Gefahr des Unbekannten in sich.
Und Unbekanntes, das nicht erklärt wird - nun, dafür sucht sich der Mensch eigene Erklärungen, und die müssen nicht immer zu dem passen, was das Unternehmen beabsichtigte. Solche Erklärungen werden zum Beispiel Gerüchte genannt. In archaischeren Zeiten wurden Dinge, die nicht erkläbar waren als Hexen- und Teufelswerk gekennzeichnet, weil sie die Menschen verunsicherten. Auch wenn Menschen Veränderungen nicht mögen - sie lieben doch klare Ansagen, die sie verstehen.
Also: Geben Sie den Veränderungen eine Geschichte, die sie erklären, sie anschaulich machen und für manche den Schrecken nehmen.
... Und auch der Wechsel von nass nach trocken kann vorübergehend mit Schrecken verbunden sein ... Fragen sie mal die, die sich damit auskennen, siehe oben ;-)
Donnerstag, März 26, 2009
Fehler oder Lernchance?
Etwas ist schiefgelaufen. Wie reagieren Sie?
Ist jeder Fehler eine Katastrophe, die die Welt aus den Angeln hebt? Oder ist zwar ein Fehler passiert - aber es wird Verbesserungspotential sichtbar, das vorher niemand wahrnahm. Eine Gelegenheit zum Lernen. Projekte brauchen die Möglichkeit,über Fehler und daraus entstandene Situationen in Ruhe nachdenken zu dürfen.
Nur so lassen sich Lösungen finden und Wiederholungen der Fehler vermeiden.
Also: Mut zum Fehler.
Und hier ist die Geschichte dazu :-)
Am ersten Tag geht jemand eine Straße entlang. Plötzlich stürzt er in ein Loch, das sich unerwartet vor ihm auftut. Dieser Sturz ist wie ein Sterben und verzweifelt ruft er nach Hilfe. Tatsächlich kommt jemand und hilft ihm heraus.
Am zweiten Tag geht die Person die gleiche Straße entlang und wieder stürzt sie in das Loch. Sie empfindet Angst, aber sie findet einen Weg, sich selbst aus dem Loch zu befreien.
Am dritten Tag geht dieser Jemand wieder die Straße entlang und stürzt erneut in das Loch – aus reiner Gewohnheit. Er ärgert sich über sich selbst und befreit sich durch die bekannte Möglichkeit.
Am vierten Tag geht die Person die gleiche Straße entlang, wechselt aber vor dem Loch die Seite.
Am fünften Tag wählt sie eine andere Straße.
Übrigens gibt es laut Kybernetik keine Fehler, sondern nur Feedback.
Ist jeder Fehler eine Katastrophe, die die Welt aus den Angeln hebt? Oder ist zwar ein Fehler passiert - aber es wird Verbesserungspotential sichtbar, das vorher niemand wahrnahm. Eine Gelegenheit zum Lernen. Projekte brauchen die Möglichkeit,über Fehler und daraus entstandene Situationen in Ruhe nachdenken zu dürfen.
Nur so lassen sich Lösungen finden und Wiederholungen der Fehler vermeiden.
Also: Mut zum Fehler.
Und hier ist die Geschichte dazu :-)
Am ersten Tag geht jemand eine Straße entlang. Plötzlich stürzt er in ein Loch, das sich unerwartet vor ihm auftut. Dieser Sturz ist wie ein Sterben und verzweifelt ruft er nach Hilfe. Tatsächlich kommt jemand und hilft ihm heraus.
Am zweiten Tag geht die Person die gleiche Straße entlang und wieder stürzt sie in das Loch. Sie empfindet Angst, aber sie findet einen Weg, sich selbst aus dem Loch zu befreien.
Am dritten Tag geht dieser Jemand wieder die Straße entlang und stürzt erneut in das Loch – aus reiner Gewohnheit. Er ärgert sich über sich selbst und befreit sich durch die bekannte Möglichkeit.
Am vierten Tag geht die Person die gleiche Straße entlang, wechselt aber vor dem Loch die Seite.
Am fünften Tag wählt sie eine andere Straße.
Übrigens gibt es laut Kybernetik keine Fehler, sondern nur Feedback.
Montag, März 02, 2009
Krisengeschichten
Das Lieblingsthema der Wirtschaft, über das im Moment gesprochen, erzählt und berichtet wird ist ja "die Krise". Sicherlich auch zu recht und an nicht wenigen Stellen sind die Auswirkungen ja auch hefitg zu spüren. Und trotzdem:
Da gibt es doch tatsächlich Unternehmen, die sich selbst in die Krise führen. Folgendes wurde mir neulich erzählt:
"Ein mir gut bekanntes Unternehmen, welches aktuell nach wie vor nicht von irgendeiner Krise beeinträchtigt ist und gute, schwarze Zahlen schreibt beschließt einen sofortigen Ausgaben- und Investitionsstop. Die Begründung des Vorstands ist, die Krise könnte ja das Unternehmen noch treffen, dann möchte man vorbereitet sein.So entstehen Multiplikatoreffekte im Negativen. Ein Problem wird selbst erzeugt und ein Vorstand führt die Krise selber ein. "
Frei nach der alten Zen-Weisheit: "worauf du deine Aufmerksamkeit richtest, das wird wachsen."
Da achte ich doch lieber auf Erfolgeschichten - aller Krise zum Trotz ;-)
Da gibt es doch tatsächlich Unternehmen, die sich selbst in die Krise führen. Folgendes wurde mir neulich erzählt:
"Ein mir gut bekanntes Unternehmen, welches aktuell nach wie vor nicht von irgendeiner Krise beeinträchtigt ist und gute, schwarze Zahlen schreibt beschließt einen sofortigen Ausgaben- und Investitionsstop. Die Begründung des Vorstands ist, die Krise könnte ja das Unternehmen noch treffen, dann möchte man vorbereitet sein.So entstehen Multiplikatoreffekte im Negativen. Ein Problem wird selbst erzeugt und ein Vorstand führt die Krise selber ein. "
Frei nach der alten Zen-Weisheit: "worauf du deine Aufmerksamkeit richtest, das wird wachsen."
Da achte ich doch lieber auf Erfolgeschichten - aller Krise zum Trotz ;-)
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