Dienstag, April 17, 2012

Manchmal ist das gar nicht so einfach – die richtigen Dinge richtig weitererzählen.


Jeder kennt die Erfahrung: da wollte ich nur eine Information weitergeben,
und das ist beim Gegenüber völlig falsch angekommen. Da hat sich der an ganz unwichtigen
Details gestört, die ich doch so gar nicht weitergeben wollte. Das kann manchmal
ganz unerwartete Diskussionen auslösen.
Darum: Achten Sie mal darauf, wem sie was aus dem Projekt wie weitererzählen….
 

Montag, Februar 13, 2012

Das pmCAMP! gibt es 2012 auch in Wien

Nach dem wunderbaren PMCamp 2011 in Dornbirn gibt es im Juni das PM Camp in Wien!

Alle Infos zum PMCamp Wien finden sich hier

Wir sind gespannt - und freuen uns auf die Geschichten,  Themen, Inspirationen und Diskussionen rund ums Projektmanagement.

Für alle fleißigen Twitterer: #pmcamp12VIE :-)

Donnerstag, Februar 09, 2012

Qualitätsmanagement – es kommt immer auf den passenden Vergleich an …

Da ist mir vor kurzem eine Geschichten untergekommen, die mich spontan an Projektleiter und Qualitätsverständnis erinnert hat.
Vielleicht findet Ihr aber auch ganz andere Aspekte darin.

Viel Vergnügen damit:

Eines Tages kam ein Beamter in ein Dorf. Er hatte dort einiges zu regeln und zu erledigen. In der Annahme, dass seine Angelegenheiten in 2 Tagen erledigt sein würden, hatte er nur wenig Gepäck dabei. Doch schon am ersten Tag merkte er, dass es sich um einen sehr komplizierten Streitfall handelte und sicherlich mindestens 2 Wochen in Anspruch nehmen würde.

Aus diesem Grund suchte er schon am ersten Tag den Schneider des Dorfes auf, um bei ihm einen neuen Anzug zu bestellen. Er dachte, dass in den 2 Wochen, in denen er in dem Dorf zu tun hätte, der Anzug bestimmt fertig würde. Doch er irrte sich. Der Beamte musste nach 2 Wochen wieder abreisen, ohne seine bestellte Kleidung in Empfang genommen zu haben.


Nach vier Jahren hatte er wieder in dem selben Dorf in der gleichen leidigen Angelegenheit zu tun, den Schneider allerdings hatte er vergessen. Auch dieses Mal war der Fall wieder kompliziert und langwierig. Er musste sich mit unangenehmen Streitereien, Verleumdungen und Konflikten auseinander setzen. So wie die Sache aussah, kam er nicht gerne in das Dorf, denn seine Aufgaben dort schienen immer unerfreulich zu sein. Er fühlte sich hier nicht wohl.


Am fünften Tag eines Aufenthaltes nun klopfte es abends an die Tür seines Hotelzimmers und der Schneider stand davor. Er überreichte dem verdutzen Beamten einen nagelneuen Anzug und verlangte sein Geld. Der Beamte war sprachlos:“Sie haben aber lange für die Anfertigung gebraucht. Gott hat die Welt in 7 Tagen erschaffen und Sie brauchen für einen einzigen Anzug ganze 4 Jahre.“


Der Schneider lächelte nachsichtig und antwortete :“Gewiss mein Herr. Aber schauen Sie sich das Werk genau an, dieser feine Stoff, die perfekte Schnittführung und die elegante Linie. Das verleiht Ihnen ein ganz anderes Auftreten. So sorgfältige Verarbeitung und gründliche Verarbeitung der Kanten, und seht hier, die extravaganten Details am Kragen. Schick und doch zeitlos elegant. Das ist genau der Anzug, in dem Sie sich wohlfühlen. Und dann schauen Sie sich mal die Welt an, mit der Sie es jeden Tag zu tun haben.“

Mittwoch, Februar 01, 2012

Zitat aus dem Projektmanagement-Alltag zum Projektstatus

Bei der Diskussion um die Ampelfarbe im Statusbericht des Projektes:
- "Der Projektstatus ist grün, alles läuft."
- "Ist das echtes Grün oder politisches Grün ....??"

Donnerstag, Dezember 29, 2011

Die Balance zwischen Entspannung und Konzentration

Ein Gedanke zum Jahreswechsel:
Entspannen um Innezuhalten und Nachzudenken ist genau so wichtig, wie konzentriert arbeiten und Projekte zu Ergebnissen zu führen. 
Selbstverständlich, nicht wahr? 
Und was ist Ihnen mehr wert? 
Haben Sie darüber schon mal nachgedacht? 

Zum Jahreswechsel möchten wir Ihnen mal etwas nachdenkliches mitgeben. 
Denn auch die Ruhe zum Nachdenken gehört zum Projektmanagement.  

In diesem Sinne, einen guten und wohldurchdachten Start für 2012

Dienstag, November 08, 2011

Storify: Social Media Geschichten erzählen

Gerade habe ich ein neues Tool zum Geschichtenerzählen gefunden: www.STORIFY.com
Man kann damit Social Media Geschichten erzählen - wunderbar einfach und bunt.
Wer das Foto vom PM Camp gesehen hat und mich kennt, weiß, dass ich für "bunt" viel übrig habe. Ich schätze einfach die Vielfalt, auch bei Farben.

In dem Sinne gefällt mir dieses neu entdeckte  Tool sehr gut. Man baut aus verschiedenen Tweets eine Geschichte, kommentiert sie mit Text - und hat so eine Zusammenstellung von unterschiedlichen Tweets zu einem Thema - oder auch mehreren...

Als ersten Beispiel musste natürlich das PM Camp vom letzten Wochenende in Dornbirn herhalten. Schaut selbst: http://storify.com/projektstory/pm-camp-2011-at-dornbirn

Montag, November 07, 2011

Ein voller Erfolg - das PM Camp in Dornbirn 2011

So, das war´s. Zumindest für 2011. Wir hatten ein sehr inspirierende, abwechslungsreiche und unterhaltsamen Projektmanagement Camp in Dornbirn (Hinweis für alle Nordlichter: das ist in Österreich, in der Nähe vom Bodensee ;-))

Wir haben unglaublich viele Erfahrungen und Geschichten geteilt, kontroverse aber inspirierende Diskussionen geführt und viele Ideen mit nach Hause gebracht.

Die Stimmung des Camps gibt das Abschlussfoto auch ganz wunderbar wieder.

Dienstag, November 01, 2011

Projekthindernisse: Ich habs zwar nicht gebaut, beseitigen muss ich es trotzdem....

Kaum denkt man, dass mal so alles nach Plan läuft, geht etwas schief. Das ist der Alltag, den wir ja alle kennen, nicht nur im Projekt. Das Leben scheint manchmal nur aus Planänderungen und Umwegen zu bestehen. Gerade dann ist es wichtig, sich an so ganz einfach Weisheiten zu erinnern, zum Beispiel "1 Schritt nach dem anderen.", wie Beppo Straßenkehrer aus dem
Geschichten Klassiker Momo. Das ist nämlich tatsächlich die einzige Methode, um ans Ziel zu kommen oder Probleme zu lösen. Oder haben Sie schon einmal versucht, alle Schritte auf einmal zu gehen? Wenn ja, dann haben wir eine kleine Inspiration für Sie, mal etwas anderes zu versuchen.
 
Stellen Sie sich mal vor....
Sie sind Teilprojektleiter eines großen IT-Projekts, an dem viele Abteilungen beteiligt sind, ein Software-System, das von vielen Abteilungen genutzt werden soll. Ihr Auftrag ist klar beschrieben. Sie sollen sich um die Entwicklung der Auswertungen der Daten der Software kümmern. Sie haben einen Kollegen aus einer anderen Abteilung mit in Ihrem Team, der fachliches Know How beisteuert. Nennen wir ihn Kollege X. Ihr Team entwickelt eine Lösung auf Basis des Know Hows des Kollegen aus der anderen Abteilung. Das klappt auch wunderbar, das Team versteht sich und arbeitet gut zusammen. Obwohl es über Abteilungsgrenzen geht, und die sind ja manchmal gefährlich.

Jetzt passierts. Irgendwer anders in dem großen Projekt  kann seinen Plan nicht einhalten. Warum auch immer. In der Kaffeeküche wird gesagt "Da hat einer Mist gebaut." Das spielt aber keine Rolle. Aus dieser Projektkrise wird nur eines für Sie auf einmal dramatisch wichtig: Um diese Krise möglichst schnell zu beheben, muss der Kollege X dort bis auf weiteres aushelfen.

Damit bekommen Sie in ihrem Teilprojekt ein Problem, dass Ihr Teilprojekt gar nicht verursacht hat. Das Leben ist unfair. Jeder könnte schließlich die Probleme selbst wieder beheben, die er verursacht hat. Wenn es doch nur immer so einfach wäre.

Was tun? Sie suchen nach Lösungen, auch in der Diskussion im Team. Und da wird eines ganz schnell klar: Sobald einer eine Idee hat, sieht ein anderer ein Problem, was mit genau dieser Idee nicht gelöst werden kann. Jetzt haben Sie 2 Möglichkeiten:

1) Aufgeben (das ist aber langweilig und bringt niemanden nicht weiter)

2) Das Problem in so viele " Einzelteile " zerlegen, wie nur irgend möglich.
Dann sucht das Team für jedes "Einzelteil" einen Lösung.
Einer steuert den Prozess und prüft, ob die Einzelteile auch zusammenpassen und welche Abhängigkeiten sich ergeben.
Eben 1 Schritt nach dem anderen, wie Beppo Straßenkehrer.
 
Und ... so wird ja schließlich auch Software gebaut.